Meditations‑Apps fördern Präsenz, Schlaf‑Apps regulieren Rituale, Fitness‑Apps stärken den Körper – doch Grenzen verwischen. Prüfe, ob Inhalte evidenzbasiert sind, etwa Schlafrestriktion bei Insomnie oder progressive Muskelentspannung. Lausche der Stimme: beruhigend, respektvoll, non‑drängend? Vermeide Angebote, die Wunder nach sieben Tagen verkaufen. Ein kleiner Fragebogen vor dem Start – Ziel, Energie, verfügbare Minuten – sortiert Wunderstaub von tragfähigem Werkzeug und erspart dir Frust nach der dritten Benachrichtigung.
Neurodivergenz, Schmerzstörungen, Perimenopause, Trauer – Bedürfnisse variieren. Suche nach anpassbaren Übungen, klarer Sprache, Pausen‑Optionen und Reizarmut. Frage nach Expertinnen im Team und transparenten Quellen. Bewertungen von Menschen mit ähnlicher Lebenslage sind wertvoller als generische Sterne. Ein sanfter Modus mit weniger Animationen und mehr Stille kann Welten verändern. Selbstfürsorge beginnt damit, dass Tools sich dir anschmiegen, nicht dass du dich in ein glänzendes Raster presst.